Auf der Straße nach Süden

Beitrag geschrieben am 1. Dezember 2017 von rainerkarin

Liebe Daheimgebliebenen!

Hier unser nächster Streckenabschnittsbericht:
Nachdem wir die Grenze von Poipet (Kambodscha) bei schönen Wetter passiert haben, sind wir in Aranyaprathet eingetroffen. Dort haben wir uns, gleich nachdem wir unser Guesthouse bezogen hatten, die Wetterberichte für die Golfküste Thailands angeschaut: Auch dort hat es bisher extrem viel geregnet. Wir haben den Entschluss gefasst, nicht über Bangkok nach Cha-am zu fahren, da wir den größten Teil dieser Strecke bereits gefahren sind und zudem die Vororte alle unter Wasser stehen (siehe Bilder).

Wir entscheiden uns also, bis Cha-am den Zug zu nehmen, das sind ca. 300 km. Auch das ist mal ein Erlebnis der besonderen Art, denn dabei handelt es sich um einen Bummelzug, der es im besten Fall auf rasante 50 km/h brachte. Auf dem Weg nach Cha-am sehen wir zahllose überflutete Ortschaften und Landstriche, so dass wir froh sind, die Zugvariante gewählt zu haben. In Cha-am ist das Wetter zwar etwas trüb, dafür aber sehr heiß. Wir schwingen uns also auf die Räder und machen uns sofort Richtung Hua Hin auf (wo auch das WSV-Foto aus dem vorigen Beitrag aufgenommen worden ist). Dort verweilen wir drei Tage im Guesthouse Hua Hin Place welches uns von der letzten Tour schon bekannt war. Und tatsächlich erkennt man uns wieder!

Heute ging es dann nach Praschuap Khiri Kahn, das ist eine Strecke von 100 km. Die Sensation ist perfekt: Karin ist die Königsetappe in einem Rutsch durchgefahren. Nach 100 km kommen wir stolz am Ziel an! Einen Moment lang ruhen wir uns, machen uns frisch und sehen uns dann im Ort um. Wir beschließen, hier noch einen Tag zu bleiben, bevor wir dann nach Ban Krut aufbrechen, was ca 68 km Strecke sind. Dort werden wir nach 850 km Fahrt erst mal drei Badetage einlegen.

Seid gegrüßt und Danke für alle Kommentare, über die wir uns immer sehr freuen!
Die Oldies

Hier eine kleine Auswahl von fünf Bildern. Mehr wie immer in unserem Fotoalbum.

Zur Abwechslung mal mit dem Zug

Alles unter Wasser.

Wasser soweit das Auge reicht

Glückliche und erschöpfte Oldies: Karin

Glückliche und erschöpfte Oldies: Rainer

2 Kommentare zum Artikel “Auf der Straße nach Süden”

  1. Kirsten und Lothar
    1. Dezember 2017 um 16:18 Uhr

    100 Kilometer eine Strecke, ich schaffe ja kaum 100 Meter zu Fuß zum Auto. Hut ab! Rainer, das WSV-Spiel gegen Essen ist erst einmal abgesagt. Aber das Nachholspiel fällt bestimmt noch in eure Reisezeit. Ich fange morgen an Koffer zu packen. Am 11. fahre ich zur Rehabilitation nach Föhr über Weihnachten und Silvester. Karin, da sehe ich mein Enkelkind auch nicht. Holen wir alles nach, woll? Wir würden ja gerne mit euch baden. Schwimmen im Meer ist das Beste. Nun denn, macht ein paar Züge für uns mit. Ganz herzliche Grüße vom Eckbusch

  2. Claudia Böckstiegel-Wengler
    7. Dezember 2017 um 18:35 Uhr

    Hallo ihr Lieben,diesmal habt ihr aber wirklich Pech mit dem Wetter.Aber trotzdem wieder eindrucksvolle Bilder.Wir wünschen euch ganz viel Sonnenschein und angenehme Temperaturen.Bis bald Liebe Grüße Claudia und Michael

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