Heiter bis wolkig: Von Songkhla nach Sichon

Beitrag geschrieben am 24. Januar 2018 von rainerkarin

Liebe Daheimgebliebene!
Nach tagelangen Regenfällen haben wir Songkhla bei durchwachsenem Wetter Richtung Sathing Phra verlassen, einem kleinen Nest an der Golfküste. Die ersten Kilometer wurden wir sogar von einigen Sonnenstrahlen verwöhnt, doch dann wurde es schnell wieder dunkel und begann leicht zu regnen. Das drückte langsam etwas aufs Gemüt. Aber wir ließen auch weiterhin den Kopf nicht hängen. Wie man auf den Bildern erkennen kann, stehen immer wieder ganze Landstriche unter Wasser, das hat Thailand so in den letzten Jahren auch noch nicht erlebt: Und wir mitten drin… Nachdem es sich wieder eingeregnet hatte, nahmen wir einen kleinen Bungalow in Sathing Phra am Meer. Konnten gerade noch etwas essen, da erreichte uns auch schon der nächste Wolkenbruch. Zum Glück waren wir gerade noch rechtzeitig in den Bungalow zurückgekehrt.

Unser nächstes Tagesziel war Nakhon Si Thammarat (ca. 80 km entfernt). Am nächsten Morgen konnten wir bei trübem, aber immerhin trockenem Wetter um 6:30 Uhr starten. Nach so vielen Kilometern und der Angst vom Regen überrascht zu werden, wurde unser Tempo mit jeder Etappe höher. Inzwischen sind wir ganz ordentlich durchtrainiert. Immer wieder waren wir von den überfluteten Landstrichen entsetzt. Aber Nakhon Sri Thamarat haben wir dieses Mal beinahe trocken erreicht. Nachdem wir die Wetterprognose gesehen hatten, beschlossen wir, dort drei Tage zu verweilen. Haben ein einfaches aber nettes Hotel gefunden.

Am nächsten Morgen gab es sogar etwas Sonnenschein. Wir erkundeten die Stadt und nahmen an einem buddhistischen Gottesdienst teil. Für den Rest der Gemeinde waren wir wohl die Sensation, da diese immer wieder Fotos per Handy von uns machten. Auch wenn wir wenig vom Gottesdienst verstanden haben, war es für uns schon eine Bereicherung. Unser nächstes Ziel ist das kleine Städtchen Sichon, welches auch an der Golfküste liegt. Wir erreichen es erstmalig ohne nass zu werden. Das Örtchen ist jedoch nicht weiter der Rede wert: muss man nicht unbedingt gesehen haben. Zwar gab es in der Nähe sehr schöne Strandabschnitte, die wir doch auf Grund der schlechten Wetterprognosen links liegen lassen.

Wir werden jetzt über die Küstenstraße nach Chumphon in Angriff nehmen.
Die Wetterlage in der Mitte Thailands ist inzwischen besser, so dass wir wir hoffentlich bald von einer Weiterreise bei fantastischem Sonnenschein berichten können. Eine ganze Reihe von Bikern aller Nationalitäten, die wir unterwegs getroffen haben, waren ebenfalls sehr genervt vom Dauerregen…

Es grüßen Euch ganz herzlich die Oldies:
Karin und Rainer

Hier wie immer eine kleine Auswahl an Fotos mit dem Verweis auf unser Webalbum… Ihr kennt das ja inzwischen:

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